2. Fachtagung “Deeskalation und Konfliktmanagement in Erziehung und Unterricht” – Thema “Neue Autorität”

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Datum/Zeit
20.03.2019 - 09:00 - 16:30

Veranstaltungsort
Aula der Universität des Saarlandes

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am 20.3.2019 wird das LPH Veranstalter der
2. Fachtagung „Deeskalation und Konfliktmanagement in Erziehung und Unterricht“ sein
diese wird in der Aula der Universität des Saarlandes stattfinden.

Die Fachtagung richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen aller Professionen an saarländischen Schulen. Darüber hinaus ebenso an Schulpsychologinnen und –psychologen sowie alle anderen Akteure im Bereich Bildung. Im Jahr 2013 fand die erste Fachtagung des Arbeitsbereiches „Deeskalation und Konfliktmanagement“ statt. Sie war Auftakt für eine 10-tägige Qualifizierungsreihe für Lehrer/-innen, Schoolworker/-innen und Schulsozialarbeiter/-innen, die wiederum 2014 erstmalig vom LPH im Saarland angeboten wurde. Seitdem trifft unsere Qualifizierungsreihe auf große und positive Resonanz in der saarländischen Schullandschaft. Im ersten Durchgang wurde die Reihe gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Konfrontative Pädagogik (IKD) durchgeführt, welches auch inhaltlich die erste Fachtagung geprägt hat. Seit 2015 führt das LPH die Qualifizierungsreihe in eigener Verantwortung durch. Inhaltlich und konzeptionell wurde die Reihe von unserem Institut stark überarbeitet und auf die Bedürfnisse an saarländischen Schulen angepasst.
Nach Fünf erfolgreichen Durchgängen unserer Qualifizierungsreihe möchten wir mit einer zweiten Fachtagung einen Austausch der oben genannten Akteure aus Schule über den professionellen Umgang mit Konflikten im Schulalltag ermöglichen. Wir wollen Einblicke in aktuelle, wissenschaftlich fundierte Antwortmöglichkeiten auf die großen Herausforderungen in der Bewältigung von Konflikten an Schulen geben.
Wir haben als thematischen Schwerpunkt der 2. Fachtagung die Konzepte der so genannten „Neue Autorität“ ausgewählt. Entwickelt vom israelischen Professor für klinische Psychologie Haim Omer und in Deutschland federführend verbreitet und -entwickelt von Prof. Dr. Arist von Schlippe und dem „Netzwerk Neue Autorität“, stellt die „Neue Autorität“ eine Vertiefung und Ergänzung der im Saarland verbreiteten Handlungskonzepte zur Deeskalation und dem Umgang mit Konflikten dar. Von der Idee und der Grundhaltung des gewaltfreien Widerstands inspiriert möchte die „Neue Autorität“ Antwort geben auf die Frage: „Wie können die Erwachsenen in eine Position der Stärke versetzt werden, um den Kindern und Jugendlichen das zu geben, was sie für eine gesunde Entwicklung innerhalb unserer demokratisch-humanistisch geprägten Gesellschaft und ihren Werten brauchen?“. In diesem Kontext bedeutet „neu“, nicht auf die Mechanismen von Macht und Ohnmacht zurückgreifen zu müssen. „Stärke statt Macht“ ist daher einer der zentralen Leitsätze der „Neuen Autorität“.
Das geplante Schwerpunktthema „Neue Autorität“ wird durch die drei Referenten Bruno Körner, Stefan Fischer und Ralf Bongartz präsentiert.
Der Name Ralf Bongartz (https://www.ralfbongartz.de/) ist an unserem Institut, speziell im Umfeld des Arbeitsbereichs „Deeskalation und Konfliktmanagement“ lange bekannt. Herr Bongartz ist nach jahrelanger Berufserfahrung als Polizist und einer zweiten Berufskarriere als Schauspieler ein sehr gefragter Trainer und Referent zum Thema „Umgang mit Konflikten“ im Bundesgebiet. Seit einigen Jahren ist seine Arbeit stark von den Konzepten der „Neuen Autorität“ beeinflusst.
Bruno Körner ist (Mit-)Gründer des Systemischen Instituts für Neue Autorität (https://www.neueautoritaet.de/index.php?ziel=syna). Er ist in seiner langjährigen Tätigkeit als Mitarbeiter in der Jugendhilfe, Therapeut, Fachbuchautor und Referent einer der Wegbereiter der Konzepte der Neuen Autorität in Deutschland.
Stefan Fischer arbeitet als Schulsozialarbeiter, Systemischer Coach und Supervisor an einer Berliner „Brennpunktschule“, in der er ein Konzept zum Umgang mit Konflikten und Gewalt im Schulalltag mit Hilfe der Ideen der „Neuen Autorität“ erarbeitet hat und mit nachhaltigem Erfolg einsetzt. Er soll somit einen praxisrelevanten Übertrag der Konzepte der „Neuen Autorität“ aufzuzeigen.

Die Teilnahme kostet 25 Euro inklusive Mittagessen
Bitte überweisen Sie den Betrag bis spätestens 13.3.2018
Bank: Landesbank Saar (SaarLB)
Kontoinhaber: Landesamt für Zentrale Dienste/LHK
IBAN: DE49 5905 0000 0700 0092 44
Verwendungszweck: 2481000012186, Nachname, Vorname

Anmeldeschluss ist der 13.3.2019

Um eine bereits gebuchte Teilnahme zu stornieren bitte Mail an a.klaer@lph.saarland.de
Gemäß der Fortbildungsordnung der Psychotherapeutenkammer des Saarlandes werden für diese Fachtagung 6 Fortbildungspunkte vergeben.

Hier geht’s zum Flyer der Veranstaltung

 

Verbindliche Anmeldung

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