12. Europäisches Expertentreffen Drogenerkennung

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Datum/Zeit
22.11.2017 - 09:00 - 16:30

Veranstaltungsort
Stadthalle St.Ingbert

Kategorien


„Klick, klick, Glück“ – heute bestellt, morgen berauscht!

Soziale Auswirkungen des freien Zugangs zu psychoaktiven Substanzen für die Gesellschaft.

Seit Jahren beobachten wir einen Anstieg der Verfügbarkeit von psychoaktiven Substanzen auf unterschiedlichen Märkten.

Vor allem das Internet – gleich ob visible Web oder invisible Web – bietet eine globale Plattform für klassische und neue psychoaktiven Substanzen, deren Zahl von Jahr zu Jahr zunimmt.

Rechtlich begegnete man dem Problem hochpotenter neuer psychoaktiver Substanzen mit Schaffung des „Neuen Psychoaktiven Stoffen-Gesetz“. Kann die Rechtsnorm, welche lediglich den Händler / Hersteller bestraft, auch den Konsum eindämmen? Internationale Experten geben einen Überblick über die aktuellen psychoaktiven Substanzen am Markt, über aktuelle Entwicklungen der Forschung in Europa und blicken u. a. auf 1 Jahr Erfahrung mit dem „Neuen Psychoaktiven Stoffen-Gesetz“ zurück.

Was bedeutet der einfache Zugang zu psychoaktiven Stoffen für Polizei und Justiz, für Betriebe, Beratungsstellen und Schulen? Welche sozialen Auswirkungen erwarten uns als Gesellschaft? Wird „Doping im Alltag“ alltäglich? Wir berichten u. a. über ein Jahr Erfahrungen Drogenerkennung in einem Konzern und über den Umgang mit der Problematik im Bereich der Strafverfolgungsbehörden.

Vor diesem Hintergrund erfordert die vielfältige Angebotspalette psychoaktiver Substanzen neue, vor Ort einsetzbare, objektive Nachweismöglichkeiten für den Konsum. Das Landesinstitut für Präventives Handeln hat zusammen mit Partnern zu dieser Problematik das Forschungsprojekt „Vigilanztest“ betrieben. Die Forschungsergebnisse zu diesem Projekt werden präsentiert.

 

Im Anschluss an die Fachvorträge stehen die Referentinnen und Referenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort.

Eine Industrieausstellung zum Thema Drogenvortesttechnik ergänzt die Veranstaltung.

Referenten:

  • Dr. rer. nat.  Andreas Ewald, Leiter der forensischen Toxikologie am Institut für Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes.
  • Roland Simon, Head of unit – Interventions, best practice and scientific partners i. R., European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction.
  • Prof. Dr. rer. nat. Thomas Krämer, Deputy Director, Head of Departement Forensic Pharmacology and Toxicology, University of Zurich, Institute of forensic Medicine.
  • Jörn Patzak, Leitender Regierungsdirektor, Autor Betäubungsmittelrecht (Beck).
  • Prof. Marino Menozzi, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich.
  • Regine Kircher-Zumbrink, Dipl. Sozialarbeiterin, Dipl. Sozialpädagogin, Suchttherapeutin (DRV) – Supervisorin, Suchtbeauftragte Fa. Saarstahl.
  • Prof. Dr. Heino Stöver (angefragt), Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung Fachhoschule Frankfurt am Main.
  • Dr. Elke Lehmann, Bundesministerium für Gesundheit.

Zielgruppe

  • Mitarbeiter/innen von Verfolgungsbehörden, Bildungseinrichtungen, Fahrerlaubnisbehörden, Betrieben, der Suchthilfe / Therapie und der sozialen Arbeit
  • Fachpersonal aus den Bereichen der Medizin, Toxikologie und Psychologie

Mitveranstalter

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Institut für Rechtsmedizin an der Universität des Saarlandes

Fortbildungspunkte:

  • 6 Punkte der Gesellschaft für Toxikologische und Forensische Chemie (GTFCh)

Anmeldeschluss

12.11.2017

Die Plätze sind begrenzt, Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Empfang am Vorabend

Alle Teilnehmer sind herzlich eingeladen, den Empfang am Vorabend der Veranstaltung zu besuchen. Zu dem Empfang werden Referenten und Aussteller sowie Ehrengäste aus Politik, Wissenschaft und Forschung, Polizei, Betriebe und Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der pädagogischen Kompetenz eingeladen.Networking und der Erfahrungsaustausch mit anderen Experten in ungezwungener Atmosphäre stehen hier im Vordergrund.

Ein musikalisches Rahmenprogramm, ein Festbeitrag von Dr. rer. nat Jochen Beyer (St. Gallen), Snacks und Getränke sind im Unkostenbeitrag von 10 € pro Person enthalten.
Besucher des Empfangs und des Expertentreffens wählen bei der Anmeldung das Feld „Empfang am Vorabend + Teilnahme am Expertentreffen 2017“ aus.

Alle weiteren Informationen (Örtlichkeit, Uhrzeit) erhalten Sie mit separater E-Mail nach Zahlungseingang, spätestens bis zum 10.11.2017.

Sollten Sie zeitnah nach der Anmeldung keine E-Mail erhalten, kontrollieren Sie bitte zunächst Ihren Spam-Ordner.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Organisationsbüro:

Hans-Jürgen Maurer & Aline Hollenbach
Tel.: 0681-501 3868
Mail: a.hollenbach@lph.saarland.de

Verbindliche Anmeldung

Ticket-Typ Preis Plätze
Special-Ticket Empfang + Tagung
„Empfang am Vorabend + Teilnahme am Expertentreffen 2017“
€30,00
Standard-Ticket
Fachtagung "12. Expertentreffen" am 22.11.2017
€20,00

Ansprechpartner für die Anmeldung