11. Europäisches Expertentreffen Drogenerkennung

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Datum/Zeit
23.11.2016 - 09:00 - 16:00

Veranstaltungsort
Stadthalle St.Ingbert

Kategorien


Legaler Rausch für alle? Don´t panic – it´s organic?

Die globale, niederschwellige und allgegenwärtige Verfügbarkeit von psychoaktiven Substanzen – legal oder illegal – hat weiter zugenommen.

Vor diesem Hintergrund fordert eine zunehmend drogenliberale Einstellung der Gesellschaft die Auseinandersetzung der politischen Entscheidungsträger mit der Frage nach dem freien Zugang zu Cannabisprodukten.

Insbesondere Polizei / Justiz, Betriebe, Beratungsstellen und Schulen werden in Folge dieser Entwicklung vermehrt mit Menschen konfrontiert, deren regelmäßiger Drogenkonsum Teil ihrer „normalen“ Lebensäußerung ist. Das vielfältige Angebot psychoaktiver Substanzen vor allem auch synthetischer Cannabinoide erfordert neue vor Ort einsetzbare Nachweismöglichkeiten für den Konsum. Am Landesinstitut für Präventives Handeln wird zu dieser Problematik Basisforschung im Rahmen des Projektes „Vigilanztest“ betrieben. Erste Forschungsergebnisse zu diesem Projekt werden präsentiert.
Welche Auswirkungen die Freigabe von Cannabisprodukten aktuell und langfristig auf die psychophysische Leistungsfähigkeit, auf die Gesellschaft, das Funktionieren unseres Staatswesens und nicht zuletzt auf die Gesundheit der Individuen hat, kann zurzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Experten werden mit Blick auf die Freigabediskussion von Haschisch & Co über aktuelle Entwicklungen der Forschung und tangierender Rechtsgebiete berichten. Im Anschluss an die Fachvorträge stehen die Referenten im Rahmen einer Podiumsdiskussion speziell zum Leitthema „Freigabe von Cannabisprodukten“ Rede und Antwort.

Eine Industrieausstellung zum Thema Drogenvortesttechnik ergänzt die Veranstaltung.

Programm

Programm Fachtagung (PDF)
 

Referenten:

  • Roland Simon, EMCDDA Lissabon
  • Dr. rer. nat. Andreas Ewald, Institut für Rechtsmedizin an der Universität des Saarlandes
  • Leitender Regierungsdirektor Jörn Patzak, Leiter JVA Wittlich und Autor „Betäubungsmittelrecht“ (Beck)
  • Prof. Dr. Heino Stöver, Leiter des Instituts für Suchtforschung Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. rer. nat. Thomas Krämer, Institut für Rechtsmedizin an der Universität Zürich
  • Prof. Dr. Marino Menozzi, Eidgenössische technische Hochschule Zürich
  • Dr. med. Toni Berthel, Ärztlicher Co-Direktor, Co-Leiter Integrierte Suchthilfe Winterthur

Zielgruppe

  • Mitarbeiter/innen von Verfolgungsbehörden, Bildungseinrichtungen, Fahrerlaubnisbehörden, Betrieben, der Suchthilfe / Therapie und der sozialen Arbeit
  • Fachpersonal aus den Bereichen der Medizin, Toxikologie und Psychologie

Mitveranstalter

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
  • Institut für Rechtsmedizin an der Universität des Saarlandes

Fortbildungspunkte

Die GTFCh vergibt für die Veranstaltung 6 Fortbildungspunkte

Anmeldeschluss

13.11.2016

Die Plätze sind begrenzt, Anmeldungen werden nach Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.

Empfang am Vorabend

Angeregt durch die Besucher in den letzten Jahren geben wir in diesem Jahr erstmals allen Teilnehmern die Gelegenheit, den Empfang am Vorabend der Veranstaltung zu besuchen. Zu dem Empfang werden alle Referenten und Aussteller sowie Ehrengäste aus Politik, Wissenschaft und Forschung, Polizei, Betriebe und Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der pädagogischen Kompetenz eingeladen.Networking und der Erfahrungsaustausch mit anderen Experten in ungezwungener Atmosphäre stehen hier im Vordergrund.

Ein musikalisches Rahmenprogramm, ein Festbeitrag von Prof. Dr. rer. nat. Dipl. Chemiker Volker Auwärter, Snacks und Getränke sind im Unkostenbeitrag von 10 € pro Person enthalten.
Besucher des Empfangs wählen bei der Anmeldung das Feld „Empfang am Vorabend + Teilnahme am Expertentreffen 2016“ aus.

Alle weiteren Informationen (Örtlichkeit, Uhrzeit) erhalten Sie mit separater E-Mail nach Zahlungseingang, spätestens bis zum 28.10.2016.

Sollten Sie zeitnah nach der Anmeldung keine E-Mail erhalten, kontrollieren Sie bitte zunächst Ihren Spam-Ordner.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Organisationsbüro:

Hans-Jürgen Maurer & Aline Hollenbach
Tel.: 0681-501 3868
Mail: a.hollenbach@lph.saarland.de

Verbindliche Anmeldung

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