10. Europäisches Expertentreffen ‚Drogenerkennung‘

Lade Karte ...

Datum/Zeit
07.05.2015 - 09:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Stadthalle St.Ingbert

Kategorien


Illegal, legal, ….?

Prohibition ends – fun begins?

Mögliche Folgen einer Drogenfreigabe für die Gesellschaft, Betriebe und Verfolgungsbehörden

Wer heute zu einer freien Entfaltung seiner Persönlichkeit psychoaktive Substanzen auf chemischer Basis, sogenannte „Legal Highs“, bezieht und konsumiert, kann dies ungehindert mit Hilfe des Internets tun. Sogar straffrei.
Wer aber einfach „nur“ einen Joint rauchen will, macht sich, obwohl Cannabisprodukte in unserer Gesellschaft praktisch frei verfügbar sind, z. B. durch Erwerb und Besitz strafbar.

Vor diesem Hintergrund und spätestens seit der Liberalisierung der Cannabisgesetzgebung im U.S. Bundesstaat Colorado ist das Recht auf Rausch des Individuums und die Freigabe von Drogen zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit geraten.

Eine oftmals einseitige Berichterstattung erschwert die objektive Meinungsbildung.Stehen wir derzeit am Vorabend einer Freigabe von Cannabisprodukten in Deutschland?

  • Wie wirkt sich eine mögliche Freigabe auf die Gesellschaft und den Einzelnen aus?
  • Entstehen neue Risikofaktoren im Bereich Arbeitsplatz und Erwerbsfähigkeit?
  • Welche Auswirkungen haben Verfolgungsbehörden zu erwarten, tritt die prognostizierte Arbeitsentlastung von Polizei und Justiz durch den Wegfall der Konsumdelikte tatsächlich ein?

Das 10. Europäische Expertentreffen will vor dem Hintergrund wissenschaftlich fundierter Aussagen zu Pro- und Contra dieser Thematik ein Forum bieten und so zu einer objektiven Meinungsbildung zu dieser Thematik beitragen.

Programm Fachtagung (PDF)

Referenten

  • Roland Simon, EMCDDA Portugal
  • Dr. rer. nat. Andreas Ewald, Institut für Rechtsmedizin an der Universität des Saarlandes, Homburg
  • Dr. med. Toni Berthel, Integrierte Suchthilfe Winterthur, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Drogenfragen
  • Prof. Dr. rer. nat. Thomas Krämer, Institut für Rechtsmedizin an der Universität Zürich
  • Prof. Dr. Heino Stöver, Leiter Institut für Suchtforschung, Frankfurt Main
  • Jörn Patzak, Oberstaatsanwalt, Autor Betäubungsmittelrecht (Beck)
  • Stefan Schiesser, Polizei Schweiz

Workshops

  • Workshop 1: Bedeutung des Konsums psychoaktiver Substanzen für die Verfolgungsbehörden
    Moderator: Polizeidirektor Ralf Geisert, Experten: Dipl. Psychologe Axel Uhle, TÜV Süd & Jörn Patzak, Oberstaatsanwalt
  • Workshop 2: Bedeutung des missbräuchlichen Konsums psychoaktiver Substanzen für das betriebliche Gesundheitsmanagement
    Moderator: Dr. Franz Aberl, Experten: Helmut Schröder, WIdO & Dirk Moritz, AOK Saarland/Rheinland-Pfalz
  • Workshop 3: Bedeutung des missbräuchlichen Konsums psychoaktiver Substanzen für die menschliche Entwicklung
    Moderator: Dipl. Psychologe Markus Zimmermann, Experten: Prof. Dr. Heino Stöver &  Dr. Toni Berthel

Zielgruppe

  • Mitarbeiter/innen von Verfolgungsbehörden, Bildungseinrichtungen, Fahrerlaubnisbehörden, Betrieben, der Suchthilfe / Therapie und der sozialen Arbeit
  • Fachpersonal aus den Bereichen der Medizin, Toxikologie und Psychologie

Mitveranstalter

Institut für Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes

Fortbildungspunkte

Die GTFCh vergibt für die Veranstaltung 6 Fortbildungspunkte.

Anmeldeschluss

Mittwoch, 29.04.2015

Verbindliche Anmeldung

Buchungen sind für diese Veranstaltung geschlossen. Es sind leider keine Buchungen mehr möglich.