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9. Europäisches Expertentreffen ‘Drogenerkennung / Suchtprävention’

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Datum/Zeit
09.04.2014 - 09:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Stadthalle St.Ingbert

Kategorien


Frust und Rausch – ‘Another Never Ending Story’

Missbrauch von ‘Arzneimitteln’

Bedeutung für den Alltag

Aktiv, flexibel, stets verfügbar, gut sozial angepasst verbunden mit der Fähigkeit zur schnellen Regeneration in der Lücke des Terminkalenders:
Wer heute in der zunehmend komplexen und globalen Arbeitswelt mithalten will, muss diesem Anforderungsprofil entsprechen. Permanenter Leistungsdruck, Stress, Müdigkeit, dazu das Gefühl, nicht mehr mithalten oder den eigenen Ansprüchen gerecht werden zu können, sind die Konsequenzen. In der Folge unterliegen die Betroffenen der Verlockung, leistungssteigernde Substanzen oder solche, die der Stressbewältigung dienen, einzusetzen.

Die gezielte Anwendung von Arzneimitteln, zu denen bis auf weiteres auch sogenannte legal highs zählen können, lässt die Konsumenten vermeintlich den Leistungsdruck und dessen Folgen im Alltag ertragen und erleichtert das Ausleben individueller Bedürfnisse in der Freizeit. Die Einnahme der Mittel für solche Zwecke erfolgt jedoch missbräuchlich ohne therapeutische Indikation von überwiegend gesunden Menschen.

Die Auswirkungen des Konsums, wie z.B. die Bedeutung für die persönliche Gesundheit aber auch die mögliche Strafbarkeit werden oft nicht bedacht bzw. verharmlost.

Der Konsum psychoaktiver Substanzen in Europa, die Auswirkungen von missbräuchlicher Anwendung von Arzneimitteln im Alltag u.a. auf die Gesundheit der Konsumenten sowie der Sachstand von Strafverfolgung und Beweissicherung sind Themen, die von den Referenten der Fachtagung erläutert werden.

Programm der Fachtagung

Programm Fachtagung (PDF)

Referenten

  • Roland Simon, EMCDDA Portugal
  • Dr. Andreas Ewald, Institut für Rechtsmedizin an der Universität des Saarlandes, Homburg
  • PD Dr. Volker Auwärter, Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Freiburg
  • André Schaak, Polizei Luxemburg
  • Fabien Taglang, Polizei Frankreich
  • Peter Hartmann, Polizei Schweiz
  • Prof. Dr. Heino Stöver, Leiter Institut für Suchtforschung, Frankfurt Main
  • Amtsanwältin Maria Focken, Staatsanwaltschaft Hamburg
  • Univ.-Prof. Dr. Mario Thevis, Deutsche Sporthochschule Köln

Workshops

  • Workshop 1 Bedeutung der Beweiserhebung für Verfolgungsbehörden und Betriebe
  • Workshop 2 Missbrauch von “Arzneimitteln” – Bedeutung für die Präventionsarbeit

Zielgruppe

  • Mitarbeiter/innen von Verfolgungsbehörden, Bildungseinrichtungen, Fahrerlaubnisbehörden, Betrieben, der Suchthilfe / Therapie und der sozialen Arbeit
  • Fachpersonal aus den Bereichen der Medizin, Toxikologie und Psychologie

Mitveranstalter

Institut für Rechtsmedizin der Universität des Saarlandes

Fortbildungspunkte

Die Veranstaltung wird von der GTFCh mit 6 Fortbildungspunkten bewertet

Verbindliche Anmeldung

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